WINDSHAUSEN

Gemeinschaftshaus nimmt Formen an

Vom Bauausschuss Hohenroth begutachtet: das sanierte Gemeinschaftshaus in Windshausen nimmt Formen an.

Mit einem Ortstermin am Gemeinschaftshaus in Windshausen begann jüngste Sitzung des Bauausschusses Hohenroth. Bürgermeister Georg Straub stellte die Baufortschritte vor und berichtete von kleinen Veränderungen in der Planung. Es war von der Musikkapelle Windshausen geplant, ihre Proben im großen Saal durchzuführen und den kleineren Musikraum für sich und die Instrumente zu nutzen.

Das habe sich auf Wunsch der Musiker geändert, erklärte der Bürgermeister den Ausschussmitgliedern. Die Musiker werden den kleinen Raum auch als Probenraum nutzen und in den großen Saal nur vor Konzerten zum Üben gehen. Zudem wird die barrierefreie Toilette im Obergeschoss ihren Zugang vom Flur aus erhalten. So bleibt den Musikern ein Vorraum, den sie als Küche nutzen können. Ferner stellten der Bürgermeister und sein Stellvertreter Erwin Kruczek den Kollegen ihre Idee vor, die Küche neben den großen Saal zu verlegen und mit einer Durchreiche zu versehen.

Der kleinere vordere Raum könnte dann von den Musikern für Noten und Instrumente genutzt werden. Davon waren das Gremium recht angetan. Derzeit wird das Dach des Gemeinschaftshauses neu eingedeckt, sagte Georg Straub weiter. Man sei guter Dinge, dass alles problemlos weiterlaufen werde.

Der Talweg 22 war die nächste Station des Bauausschusses. Dort sah man sich vor Ort den Bau eines Nebengebäudes an, das einen Meter zu lang geraten ist. Außerdem wurden die Baugrenzen nicht eingehalten. Es beruhe wohl alles nur auf einem Mitverständnis, sagte der Bauherr. Das sah der Ausschuss ähnlich. Bürgermeister Straub wird mit der VG und dem Bauamt sprechen, um eine einvernehmliche Regelung zu finden.

Im Rathaus stellte stellvertretender Bürgermeister Erwin Kruczek die Projektskizze für den Wald-Boden-Klima Info-Park am Kalten Rasen vor. Die Planung habe sich zwischenzeitlich konkretisiert, sagte Kruczek. Er zählte nochmals die bekannten, wichtigsten Punkte auf. Den Ausschussmitgliedern gefiel alles sehr gut. Dass es eine Fördermöglichkeit für dieses Projekt vom Bayerischen Landwirtschaftsministerium gebe, verkündete Bürgermeister Georg Straub anschließend. Voraussetzung sei jedoch, dass bis 15. Oktober 2017 eine Projektskizze beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) eingereicht werden wird. Bis Ende Oktober bekomme man Bescheid, ob das Hohenrother Projekt ausgewählt wurde. Dann könne man einen Förderantrag stellen. Die Kostenschätzung inklusive Baunebenkosten für den Info-Park beläuft sich auf 289.000 Euro, sagte Straub weiter. Bei Anerkennung der maximalen förderfähigen Kosten und einem Fördersatz von 80 Prozent betrage die zu erhaltende Summe 200.000 Euro. So würden für Hohenroth als gemeindlicher Anteil 89.000 Euro übrig bleiben. Darüber freute sich das Gremium. Noch mehr, nachdem das Gemeindeoberhaupt verkündete, dass diese Summe aus dem Erlös des Verkaufes von gemeindlichen Waldflächen genommen werden könne. Also keine Zusatzkosten anfallen.

Schließlich wurden noch drei Bauanträge positiv beschieden. So kann die katholische Kirchenstiftung in der Hauptstraße 14 in Hohenroth eine bestehende Garage abbrechen und eine neue Garage mit Carport bauen. Elena und Juri Peters dürfen in der Bergstraße 33a in Leutershausen eine Garage mit Stellplatz errichten und Peter und Yulia Heckmann können ihren Bungalow im Landwehr 44 in Hohenroth bauen.