BAD NEUSTADT

Neues Wasserrohr im Nadelöhr

Kurhausstraße Ecke Heuweg
Das Nadelöhr muss für zwei Wochen ab Montag komplett gesperrt werden.

Die Instandhaltung der Wasserversorgung liegt den Stadtwerken besonders am Herzen. Immer wieder müssen Leitungen erneuert oder ausgebaut werden, um die Versorgung zu gewährleisten. Die nächste Maßnahme findet im Heuweg statt und dieser mündet in die Kurhausstraße, wo sich die Anschlussstelle befindet. Dort starten die Arbeiten und eine zweiwöchige Sperrung der Zufahrt aus Richtung Mühlbach ins Kurviertel und nach Neuhaus ist unabdingbar.

Die Kreuzung ist ein Nadelöhr, doch eine andere Möglichkeit als die Vollsperrung gibt es nicht. Die Wasserleitungsarbeiten im Heuweg beginnen in der Kurhausstraße am 19. Februar und dauern rund zwei Wochen, wie der Geschäftsführer der Stadtwerke, Ulrich Leber, und Ordnungsamtsleiter Arno Büttner bekannt gaben. Die Anwohner im Bereich Heuweg sind längst informiert und wissen um die Sperrung. Schließlich müssen Autofahrer, die nach Neuhaus und ins Kurviertel fahren wollen, einen großen Umweg über Herschfeld einschlagen.

Hintergrund der Baumaßnahme ist eine neue und zusätzliche Wasserleitung vom Hochbehälter auf der Luitpoldhöhe in Richtung Kurviertel. Diese wird durch den Heuweg geführt und ersetzt in einer größeren Dimension die bislang bestehende Leitung. Gebaut wird aber nicht von oben, vom Hochbehälter kommend, sondern beginnend an der Kreuzung Kurhausstraße. „Das machen wir ganz bewusst auf diese Weise, um den Zeitpunkt der Sperrung genau vorgeben zu können“, sagte Arno Büttner. Die Bauarbeiten im weiteren Verlauf des Heuweges finden dann in den darauf folgenden Monaten statt und dauern, im günstigsten Falle, zehn Wochen. Während die Sperrung des Heuweges, teilweise auch nur einseitig, nur bei den Anwohnern für Umstände sorgen wird, zieht die Sperrung der Kreuzung an der Kurhausstraße eine ganze Palette an Umleitungsmaßnahmen nach sich.

Zum einen kann die Stadtbuslinie Nessi nicht mehr ins Kurviertel fahren. Der Bus dreht während der Vollsperrung noch vor der Mühlbacher Eisenbahnbrücke um und fährt zurück. Die Haltestellen Kurhausstraße, Schlossplatz, Saaletalklinik und Rhön-Klinikum (Neuhaus) können in dieser Zeit nicht angefahren werden und sind gesperrt.

Damit das Kurviertel und Neuhaus überhaupt mit dem Auto angefahren werden können, öffnet die Stadt die Schranke an der Ausfahrt nach Herschfeld (Promenadenstraße). Um den Verkehr in den schmalen Straßen nicht zu blockieren, gibt es in der Promenadenstraße in Herschfeld wie rund um die Einmündung des Salzburgweges Halteverbote.

Durch die Umleitungen entsteht an der Kreuzung Salzburgweg zur Kurhausstraße ein weiteres Nadelöhr. Links abbiegen aus der Kurhausstraße in den Salzburgweg ist aufgrund der engen Verkehrsverhältnisse nicht möglich, auch nicht umgekehrt. Um den Verkehrsfluss an dieser Stelle am Laufen zu halten, müssen Autofahrer noch ein paar Meter weiter zum Platz vor dem Schlosshotel fahren. Dort wird eine Wendeschleife eingerichtet, die eine Rückfahrt zu dieser Kreuzung mit Einfahrt in die gewünschte Straße möglich macht.

Quer durch die ganze Stadt wird zu den Zeiten der Vollsperrung eine entsprechende Umleitung nach Neuhaus und ins Kurviertel installiert. Die Sperrung der Kreuzung Kurhausstraße/Heuweg soll maximal zwei Wochen dauern. Dann kann der Verkehr ins Kurviertel und nach Neuhaus wieder normal laufen. Während der weiterführenden Arbeiten im Heuweg muss dieser ebenfalls teilweise komplett gesperrt werden. Geöffnet wird dann die Schranke am Heuweg, sodass eine Einfahrt aus Richtung Dürrnhof möglich wird.