BISCHOFSHEIM

Bischofsheim nicht alternativlos

Am Tag nach der Absage des BraveheartBattle in Bischofsheim (Lkr. Rhön-Grabfeld) am 10. März erhält Jörg Lindemann, neben Christoph Zitzmann möglicher künftiger Veranstalter des Extremlaufs, viel Kritik. Gerade im Internet beschweren sich Läufer, die durch die Insolvenz des bisherigen Veranstalters ihre Anmeldegebühren verloren haben, heftig über die Absage des Rennens. Dabei, so Lindemann gegenüber dieser Redaktion, treffe man die Falschen. Mit seinem Partner versuche er den Braveheart zu retten, mit der Insolvenz habe er nichts zu tun.

Wie es mit dem Extremlauf weitergehen wird, soll in den kommenden Wochen entschieden werden. In dieser Zeit sollen ein tragfähiges Konzept entwickelt und vor allem die Kosten gesenkt werden. Entscheidend für Lindemann ist es, „keine Kompromissveranstaltung zu machen“.

Die Verantwortlichen der Stadt Bischofsheim hätten in den bisherigen Verhandlungen einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. Die Stadt sei als Veranstaltungsort zwar eine Option, aber nicht alternativlos, verweist er auf die dort anfallenden Kosten. Das werde der Wettbewerb regeln.

Ob ein Braveheart noch in diesem Jahr oder erst 2019 gestartet werden könne, müsse nun ebenfalls geklärt werden. Ein Ziel sei es, den Startern, die bereits für den nun ausfallenden Lauf bezahlt haben, dann finanziell entgegenzukommen.