Bürgermeisterwahl 2020: Wer hat noch Lust, wer will nicht mehr?

Kandidatenkarussell: Im März 2020 stehen wieder Bürgermeisterwahlen an. An der Spitze vieler Gemeinden stehen Veränderungen an. Welche Bürgermeister hören auf und welche kandidieren erneut?

Foto: Grafik: Jutta Glöckner

Es ist noch ein Jahr hin bis zu den nächsten Bürgermeisterwahlen an einem Sonntag im März 2020. Aber schon jetzt bringt sich der eine oder andere Kandidat unter den amtierenden Ortsoberhäuptern in Stellung – für die Wiederwahl oder den Ruhestand. Manch einer schweigt sich auch aus und fordert Bedenkzeit. Diese Redaktion hat im Landkreis Rhön-Grabfeld nachgefragt.

Bad Neustadt

Seit 1996 ist Bruno Altrichter Bürgermeister der Kreisstadt Bad Neustadt. Vier Perioden war er für die Freien Wähler im Amt. Rein rechtlich dürfte Altrichter mit noch nicht 67 Jahren im Frühling 2020 noch einmal antreten. Aber der Bürgermeister denkt an den Abschluss der kommenden Legislaturperiode. Dann wäre er fast 72 Jahre alt und das ist Bruno Altrichter dann doch eine Spur zu lange. „Mit Ende dieser laufenden Wahlperiode am 30. April 2020 will ich deshalb in den Ruhestand gehen“, sagte er. Wenn Altrichter als Bürgermeister aufhört, hat er fast ein Vierteljahrhundert lang die Geschicke der Stadt geleitet.

Burglauer

„Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an“, erklärt Burglauers Bürgermeister Kurt Back. Das soll auch für ihn 2020 so sein. Wie bereits mit dem Gemeinderat besprochen, wird der Mann von der Freien Wählergemeinschaft nach drei Perioden und 18 Jahren sein Bürgermeisteramt aufgeben.

Heustreu

„Das ist noch völlig offen“, erklärt Heustreus Bürgermeister Ansgar Zimmer auf die Frage, ob er 2020 erneut antritt. Für die CSU und Freie Wählergemeinschaft befindet er sich momentan in der ersten Amtsperiode. Bezüglich der Zukunft festlegen will er sich derzeit noch nicht. „Da müssen noch viele Gespräche geführt werden“, sagt Zimmer.

Hohenroth

Um Hohenroth wieder in den normalen Ablauf der Kommunalwahlen in Bayern zu integrieren, darf Georg Straub diesmal acht Jahre hauptamtlich auf dem Chefsessel in Hohenroth sitzen, so dass dort 2020 erstmals wieder regulär gewählt wird. Straubs Vorgänger war 2006, mitten in der Amtsperiode, aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten, Straub wurde Nachfolger und 2012 wiedergewählt.Wenn es nach dem 57-Jährigen geht, will er diesen Platz 2020 nicht räumen. Ob er wieder kandidiere? „Klar, es spricht nichts dagegen. Es gibt viel zu tun.“ Viele Projekte warten noch auf Umsetzung, sagt er.

Hollstadt

Keine Auskunft gibt Hollstadts Oberhaupt Georg Menninger von der CSU: „Das werde ich Ihnen unter die Nase reiben!“, antwortet er auf die Frage, ob er 2020 erneut als Bürgermeister kandidiere. Um dann grußlos das Telefongespräch zu beenden. Als Georg Menninger 1996 in Hollstadt als Kandidat der CSU gewählt wurde, war er einer der jüngsten Bürgermeister im Landkreis. Am Ende dieser Wahlperiode ist er vier Perioden und 24 Jahre im Amt.

Niederlauer

Bei der Gemeinderatssitzung im Januar hatte es Richard Knaier schon verkündet, bei der Kommunalwahl 2020 wird er nicht mehr antreten. „Ich werde zum Ende meiner Amtszeit 25 Jahre das Amt als Bürgermeister der Gemeinde Niederlauer ausgeübt haben und mit dann 66 Jahren auch das Rentenalter erreicht haben.“ Dann sei es Zeit, dass ein anderer mit neuen Impulsen übernehme. Er hoffe, dass sich ein geeigneter Kandidat finde. Knaier stand seit 1995 an der Spitze der Gemeinde Niederlauer.

Rödelmaier

Michael Pöhnlein von der Freien Wählergemeinschaft (Neue Liste) will gerne noch einmal Bürgermeister werden. Von dem ein oder anderen sei er auf die Frage schon angesprochen worden. Pöhnlein wünscht sich eine dritte Amtszeit, „weil es noch Spaß macht und einiges ansteht“. Er denkt da beispielsweise an das Feuerwehrhaus und den Kindergarten-Anbau. Die Planungen möchte der 58-Jährige gerne umgesetzt sehen.

Salz

Ein eindeutiges „Ja“ kommt vom Oberhaupt aus Salz, Martin Schmitt. Im Gemeinderat hat der 60-Jährige bereits bekannt gegeben, dass er wieder für CSU und Unabhängige Bürgerliste kandidieren möchte. Nach sechs Jahren Bürgermeister-Tätigkeit sei er gut in den Themen drin und könne in vielen Bereichen leichter, schneller, vielleicht besser agieren. Hauptgrund, dass er sich das „noch einmal antue“ sei das schöne Arbeiten im Gemeinderat und mit den Sälzer Bürgern. Er macht aber auch deutlich, dass nach dieser hoffentlich zweiten Amtsperiode dann altersbedingt Schluss sein soll.

Strahlungen

„Die Entscheidung ist noch nicht gefallen“, sagt Strahlungens Bürgermeisterin Karola Back. Im April stünde noch ein Gespräch mit der CSU-Führung an. Bis dahin wolle sie sich Gedanken machen, ob sie noch einmal kandidiert. „Es läuft viel. Ich habe gute Arbeit geleistet“, schaut sie selbstbewusst auf ihre erste Amtsperiode zurück.

Unsleben

Ob sich Michael Gottwald für das Bürgerforum nach seiner zweiten Amtszeit noch einmal um das Bürgermeisteramt in Unsleben bewirbt, ist noch unentschieden. Zum einen, weil Gottwald neben diesem Ehrenamt beruflich stark eingebunden ist, zum anderen soll es seiner Ansicht nach noch Gespräche mit dem Gemeinderat geben.

Wollbach

Auf die Frage, ob er noch einmal kandidiere, antwortet Wollbachs Bürgermeister Thomas Bruckmüller (CSU und Bürgerblock) mit „bis jetzt ja“. Seine Einschränkung ist eine prinzipielle: „Man weiß ja nie, was vielleicht passiert.“ Im Gemeinderat hat er seine Bereitschaft bereits kundgetan, für eine zweite Amtszeit anzutreten. Der Grund: „Weil?s Spaß macht“. Das Amt des Bürgermeisters sei tatsächlich „noch schöner als erwartet“.

Schönau

Aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen will Rudi Zehe, Ortsoberhaupt von Schönau, nicht mehr als Bürgermeister antreten. Das hat der CSU-Mann kürzlich im Gemeinderat erklärt. Nach zwei Amtszeiten ist damit für den 62-Jährigen Schluss. „Kreistag mache ich aber auf Bitten der Kreisvorstandschaft wieder“, erklärt Zehe.

Sandberg

Nach dem Rücktritt von Bürgermeister Joachim Bühner aus gesundheitlichen Gründen war Sonja Reubelt im März 2017 außerhalb des regulären Turnus für den Christlichen Bürgerblock Schmalwasser zur neuen Bürgermeisterin von Sandberg gewählt worden. 2020 stellt sie sich nach einer kurzen Amtszeit von drei Jahren zur Wiederwahl. „Nach derzeitigem Stand kandidiere ich noch mal“, erklärt sie. Drei Jahre seien einfach zu kurz, um Projekte anzustoßen und zu verwirklichen. Für sie gebe es noch viel zu tun.

Bischofsheim und Oberelsbach

In beiden Rhöngemeinden stehen 2020 keine Bürgermeisterwahlen an. Beide Kommunen befinden sich nicht im normalen Wahlturnus. Georg Seiffert in Bischofsheim und Birgit Erb in Oberelsbach könnten erst bei Bürgermeisterwahlen im Jahr 2022 wieder antreten.

Bad Königshofen

Klar positioniert hat sich Bürgermeister Thomas Helbling, für den eine Wiederwahl im März 2020 die dritte Amtszeit bedeuten würde. „Ich würde es schon gerne wieder machen, wenn ich aufgestellt werde“, sagt der Rathauschef, der dann 53 Jahre alt wäre.

Großbardorf

„Mit 66 Jahren fängt das Leben an“, hatte einst Schlagerstar Udo Jürgens in einem seiner Hits behauptet. Nur ein paar Tage nach der auf den 15. März terminierten Kommunalwahl 2020 wird Großbardorfs Ortsoberhaupt Josef Demar diese 66 Jahre alt. Wie es dann für ihn nach vier Amtsperioden weitergeht, kann er jetzt noch nicht sagen. „Da ist noch alles offen, da muss ich erst einmal mit dem Gemeinderat drüber reden“, sagt Demar.

Sulzdorf

Entschieden hat sich dagegen schon die einzige Frau auf dem Bürgermeisterposten im Grabfeld. Angelika Götz tritt wieder an. „Es hat mit all seinen Höhen und Tiefen Spaß gemacht“, sagt die Frau, die im März nächsten Jahres auch schon zehn Jahre Erfahrung in dem Amt gesammelt hat.

Sulzfeld

„Sofern mich eine Partei nominiert, werde ich das nicht ablehnen“, gibt Jürgen Heusinger zu verstehen, macht aber auch gleich deutlich, dass er - jedenfalls aus heutiger Sicht - nicht vorhat, den Posten bis zum Rentenalter zu bekleiden. Bis dorthin würde es auch noch ein Weilchen dauern, bei einer Wiederwahl wäre das seine dritte Amtsperiode.

Aubstadt

„Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht“, sagt Burkhard Wachenbrönner, der 2014 zum ersten Mal zum Bürgermeister gewählt wurde. „Da ist ja auch noch ein ganzes Jahr Zeit.“

Trappstadt

Man wisse ja nie, was so im Laufe eines Jahres alles passiert, gibt Michael Custodis zu bedenken, der ebenfalls seine erste Wahlperiode absolviert. „Aber wenn alles so weiterläuft, wie jetzt, dann gerne.“

Großeibstadt

Nach 30 Jahren als Bürgermeister und 42 Jahren in der Kommunalpolitik zieht Emil Sebald, der im Laufe des Jahres 67 Jahre alt wird, einen Schlussstrich. Was bedeutet, dass die Groß- und Kleineibstädter einen neuen Bürgermeister wählen müssen. Sebald sieht die Sache gelassen: „Ich bin guter Dinge, dass der Posten wieder gut besetzt wird.“ Mehr will er dazu aber nicht sagen.

Saal

Norbert Bauer, der seit 2014 die Geschicke der Gemeinde lenkt, überlegt noch.„Ich bin zwar nicht abgeneigt“, sagt er auf eine erneute Kandidatur für den Saaler Chefsessel angesprochen, „aber sagen kann ich das heute noch nicht.“

Höchheim

„Das ist jetzt noch viel zu früh, um sich festzulegen“, sagt Michael Hey, der seit Januar 2018 im Amt ist. Hey war als Nachfolger von Gerold Weiß gewählt worden, der im September 2017 sein Amt aus gesundheitlichen Gründen hatte aufgeben müssen. Trotzdem muss im März der Bürgermeister neu gewählt werden. Hier greift der Grundsatz, wie Sachgebietsleiter Markus Geisler vom Landratsamt erklärt, dass Gemeinderat und Bürgermeister gemeinsam auf sechs Jahre gewählt werden. Sollte ein Posten vorzeitig frei werden, dann gilt die Nachwahl für die Dauer der restlichen Wahlzeit. Eine Ausnahme besteht nur dann, wenn die Restzeit unter zwei Jahren liegt. Dann verlängert sich die Amtszeit um sechs Jahre. Hey war zuvor schon von 2010 bis 2014 Bürgermeister gewesen.

Wülfershausen

Das gleiche Prozedere gilt auch für Wolfgang Seifert. „Ich mach' das doch nicht wegen zwei Jahren“, sagt Seifert, der ebenfalls im Januar 2018 für den im Oktober 2017 zurückgetretenen Peter Schön gewählt worden war. Für Seifert ist klar: Er tritt wieder an.

Herbstadt

„Die Entscheidung ist noch nicht endgültig gefallen“, sagt Georg Rath. Wahrscheinlich tritt er aber noch mal an. Rath, der heuer 60 Jahre alt wird, ist bereits in der vierten Periode im Amt. Im kommenden Jahr tritt er bei seinem Arbeitgeber in die Freistellungsphase der Altersteilzeit ein und hätte somit viel mehr Zeit für das Bürgermeisteramt, wie er sagt. „Das wäre eine ganz neue Erfahrung.“

Mellrichstadt

Ob Eberhard Streit noch einmal antritt? Bislang hält sich der Mellrichstädter Bürgermeister bedeckt. Er möchte den Bürgern seine Entscheidung bei der nächsten Bürgerversammlung, die für Ende März/Anfang April geplant ist, persönlich mitteilen. Bis dahin will er sich nicht zu seinen Plänen äußern. Seit 1. September 2006 regiert Streit in Mellrichstadt. Er wurde über eine unabhängige Liste (Unabhängige Wähler Mellrichstadt), unterstützt von Freien Wählern und SPD, zum Stadtoberhaupt gewählt. Im Juni 2012 wurde er im Amt bestätigt - diesmal für knapp acht Jahre, um ab 2020 wieder im Gleichklang mit den Kommunalwahlen zu liegen.

Stockheim

Martin Link will in Stockheim seine dritte Amtszeit antreten. Als Kandidat der Wählergemeinschaft und bürgerlichen Wählergemeinschaft Stockheim war er 2008 erstmals gewählt worden. Er will die Gemeinde weiterhin fit für die Zukunft machen. Als erster Vorsitzender des Vereins Streutalallianz hat der 46-Jährige die Weichen schon in diese Richtung gestellt. Er will hier für eine gute Gemeinschaft mit den Bürgermeisterkollegen im Streutal stehen und gemeinsam die Innenentwicklung in den Orten der elf Gemeinden voranbringen.

Oberstreu

Matthias Liebst will die Geschicke von Oberstreu und Mittelstreu nicht noch eine dritte Legislaturperiode lang lenken. Bei der Bürgerversammlung vor wenigen Tagen kündigte der 58-Jährige bereits den Verzicht auf eine erneute Kandidatur an. „Das ist meine Form der Altersteilzeit“, sagt Liebst. Zu Beginn seiner Amtszeit hat der Landwirt auf die Viehhaltung verzichtet. Nun will er den Hof wieder mit Tieren bestücken, den dann der Sohn übernehmen will.

Hendungen

„Ich habe in der Bürgerversammlung im Februar meine Absicht mitgeteilt, für eine zweite Amtsperiode zu kandidieren“, erklärt Florian Liening-Ewert. Im März will er das dann auch im Gemeindeblatt kundtun. Dann rechnet er für den Herbst mit der Listenaufstellung, so der 35-jährige CSU-Politiker.

Bastheim

In Bastheim kann sich Bürgermeisterin Anja Seufert nicht dazu äußern, ob sie eine dritte Amtszeit im Besengau anstrebt. Seufert ist im Krankenstand und kann derzeit auch keine Ratssitzungen leiten.

Fladungen

Ob die Fladunger Bürgermeisterin Agathe Heuser-Panten noch einmal für den Rathausstuhl kandidiert, war in dieser Woche trotz mehrmaliger Anrufe im Rathaus nicht zu erfahren. Es wäre ihre zweite Amtszeit in der nördlichsten Stadt Bayerns.

Hausen

In der oberen Rhön wird ein Urgestein der Rhön-Grabfelder Lokalpolitik abtreten. „Ich gehe in meinen wohlverdienten Ruhestand“, sagt Fridolin Link. Der CSU-Mann hat dann 36 Jahre die Geschicke Hausens mit seinem Gemeindeteil Roth gelenkt. Außerdem war er in den letzten beiden Wahlperioden im Kreistag für die CSU. Er zählt somit zu den dienstältesten Bürgermeistern Bayerns.

„Nun geht es darum, Leute zu finden, die weitermachen. Aber das geht noch langsam voran“, deutet Link an. Auch wenn er den Rathaus-Schlüssel abgibt. Den Bus-Schlüssel will Link, der leidenschaftlich Schulkinder chauffiert, noch weiter nutzen und erneuert 2020 nochmal die Fahrerlaubnis.

Nordheim

Nordheims Bürgermeister Thomas Fischer hat noch keine Wahl getroffen, ob er auch für eine dritte Amtszeit kandidiert. „In den nächsten vier Wochen wird keine Entscheidung gefällt. Ich werde aber auch nicht bis Sommer warten“, sagt Fischer, der seit 2008 auf dem Bürgermeisterstuhl in Nordheim sitzt. Bis Ende Mai will der 56-jährige Politiker (CSU/Bürgergemeinschaft) seinen Willen kundtun.

Ostheim

Zwei Amtszeiten leitet Ulrich Waldsachs die Geschicke der Stadt Ostheim seit 2008. Damals ging er als gemeinsamer Kandidat von Freien Wählern und der CSU an den Start. „Bevor ich mich erkläre, kümmere ich mich erstmal um die Bauprojekte der Stadt, allen voran die Schule“, rückt Waldsachs noch nicht mit der Sprache raus. „Ich möchte auch erst den Stadtrat informieren, bevor ich meine Entscheidung öffentlich mache“, sagt Waldsachs. Er habe beide Optionen und wäre 63 Jahre alt, wenn er noch einmal antreten würde. Bis zum Sommer möchte er Klarheit schaffen.

Sondheim/Rhön

Sondheims Bürgermeister Thilo Wehner lässt die Frage noch offen, ob für ihn eine zweite Amtszeit in Frage kommt. Es gebe aber durchaus Tendenzen, „jedoch sind zuvor noch verschiedene Gespräche, beispielsweise mit dem Gemeinderat, Arbeitgeber und Familie erforderlich“, so Wehner gegenüber dieser Redaktion. Der 39-Jährige sitzt als Parteiloser auf dem Rathausstuhl.

Willmars

Reimund Voß, das Ortsoberhaupt von Willmars, verspürt noch Lust auf den Bürgermeisterposten in seiner Heimatgemeinde. „Ich werde 2020 wieder als ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Willmars kandidieren“, so der Jurist. Reimund Voß ist 55 Jahre alt und arbeitet als Staatsanwalt am Amtsgericht in Meiningen. 2020 würde er sich um eine vierte Amtsperiode bewerben.