Herschfeld

Abkochgebot in Herschfeld ist aufgehoben

Derzeit ist der Brunnen in Herschfeld vom Netz getrennt. Das überflüssige Wasser wird dort per Schlauch abgeleitet.

Die Einwohner von Herschfeld können aufatmen. Wie die Stadtwerke Bad Neustadt nun mitteilen, sind die Befunde aus der Beprobung des Trinkwassers im Bereich des Ortsnetzes wieder in Ordnung und entsprechen den Vorgaben der Trinkwasserverordnung. Das Abkochgebot ist deshalb mit sofortiger Wirkung in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Rhön-Grabfeld aufgehoben worden. Das Trinkwasser kann der Mitteilung zufolge wieder unbedenklich getrunken und verwendet werden. 

Nach Rücksprache mit der Behörde wird dem Trinkwasser über die nächsten Wochen weiter Chlor zur Desinfektion im zulässigen Rahmen der Trinkwasserverordnung zuzugeben. Hierbei kann es zu leichten Geruchs- und Geschmacksveränderungen kommen. Gesundheitliche Bedenken bestehen aber nicht. Der Herschfelder Brunnen ist bis auf Weiteres vom Netz getrennt, da technische Maßnahmen zur Vermeidung von Oberflächenwassereinträgen getroffen werden. 

"Uns ist bewusst, dass die Beeinträchtigung der Trinkwasserqualität bei den Bürgerinnen und Bürgern in Herschfeld durch das notwendig gewordene Abkochgebot deutliche Belastungen mit sich gebracht hat. Viele Rückfragen haben uns in den letzten Tagen erreicht, die wir nach bestem Wissen und aktuellem Stand beantwortet haben. Wir möchten die Gelegenheit nutzen, uns bei Ihnen für Ihr Verständnis zu bedanken", so die Stadtwerke abschließend. Bei weiteren Fragen steht der Wassermeister der Stadtwerke, Sascha Kirchner, Tel.: 09771/6220 700, weiterhin zur Verfügung.

Wie berichtet hatten die Stadtwerke am vergangenen Dienstag von einer Störung im Herschfelder Brunnen berichtet und die Bürger deshalb gebeten, das Leitungswasser vor Gebrauch abzukochen. Im Brunnen, der vom Netz ging und auch punktuell im Netz wurde eine geringfügige Verkeimung  festgestellt.