Heustreu

Leserforum: Längst aus dem Dunkeln der Geschichte geholt

Zum Artikel 'Das Grabfeld aus dem Dunkel der Geschichte geholt' erreichte die Redaktion folgender Leserbrief.

Als ich den im Betreff genannten, von Hanns Friedrich verfassten Artikel "Das Grabfeld aus dem Dunkel der Geschichte geholt" über das Ergebnis der von Alfred Firnkes "akribisch" betriebenen fünfjährigen Forschungen las, wollte ich das nach dem Motto "Was kümmert es die deutsche Eiche ..." zunächst auf sich beruhen lassen.

Aber zum einen bin ich in gewisser Weise  persönlich und zwar insofern betroffen, als ich in meinem in der Reihe "Historischer Atlas von Bayern" 1982 als Band 27 "Neustadt a.d. Saale"(S. 27 ff.) und 009 als Band 36 erschienenen "Kissingen" ausführlich unter anderem zum Umfang des Grabfelds (und den darin amtierenden Grafen) Stellung genommen habe und Zweitens, weil allein schon mit der Überschrift all den Historikern Unrecht getan wird, die das Grabfeld lange vor Firnkes "aus dem Dunkel der Geschichte geholt" haben, u.a. dem Rechtsanwalt Friedrich Stein (Schweinfurt),der schon 1872 von großer Sachkenntnis geprägte "Bemerkungen über Benennung, Umfang, Marken und Nachbargaue des Grabfeldes" veröffentlichte; ebenso Martha Horbelt, "Siedlungsbild und Siedlungsentwicklung im Grabfeld“ (1936); Gertrud Bühler, „Untersuchungen zum Pagus Grabfeld“ (Tübingen 1951), Wilhelm Niemeyer (Marburg 1968),Hans K. Schulze (1973) und und und...

Dr. Heinrich Wagner
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