Bad Neustadt

Corona-Inzidenzwert in Rhön-Grabfeld wieder unter 200

Momentan werden in Rhön-Grabfeld vor allem Personen aus der Impfgruppe 2 geimpft (Symbolfoto).

Der Blick am Mittwoch auf den Sieben-Tage-Inzidenzwert für Rhön-Grabfeld ließ die Mundwinkel etwas nach oben gehen. 182,1 wies das Robert Koch-Institut (RKI) für den Landkreis (Stand: 3.08 Uhr) aus. Am Dienstag lag er noch bei knapp über 200.

36 neue Fälle aus Rhön-Grabfeld gemeldet

Der Schein trügt jedoch. Denn weitere 36 neue Corona-Fälle meldete das Gesundheitsamt von Dienstag auf Mittwoch an die zuständigen Behörden. Dass der Inzidenzwert sank, lag alleine an der Tatsache, dass 51 Fälle aus dem Berechnungszeitraum herausgefallen sind. Insgesamt waren damit seit Ausbruch der Pandemie 2675 Fälle (inklusive Genesene) in Rhön und Grabfeld erfasst. Hinzu kam auch ein weiterer Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 - insgesamt waren damit 75 Sterbefälle im Landkreis zu beklagen.

Laut Status-Update aus dem Landratsamt galten zum Stand Mittwoch, 13 Uhr, 347 Rhön-Grabfelder als infiziert - 17 mehr als am Dienstag. Davon befinden sich mittlerweile schon 15 in stationärer Behandlung. 

Testkapazität wird zeitnah erhöht

Da neben den Schnelltest-Angeboten in Apotheken und Arztpraxen die vom Landkreis betriebenen Strecken äußerst gefragt seien, soll die Testkapazität in allen Orten erhöht werden. So könne man dem Wunsch der Bevölkerung nachkommen, etwas mehr Sicherheit in diesen unsicheren Zeiten zu bieten, wird Landrat Thomas Habermann im Update zitiert. Schon vergangene Woche hieß es, dass die Abstände zwischen den einzelnen angebotenen Terminen gegebenenfalls verkürzt werden könnten. Er danke allen, die sich gemeinsam engagieren, das Virus zu bekämpfen.

Laut Auskunft aus dem Landratsamt werden momentan verstärkt Personen aus der Impfgruppe 2 gegen das Coronavirus geimpft. Aufgrund von noch nicht ausgemachter oder verschobener Termine sowie erst später erfolgten Registrierungen gebe es aber weiterhin noch nicht geimpfte Personen aus der Gruppe 1 mit der höchsten Priorität (unter anderem über 80-Jährige).