Bastheim

Problembereiche unter die Lupe genommen

Einen Blick in den sanierten Rohrkeller des Wasserwerks warfen die Mitglieder des Bauausschusses.

Der Bauausschuss hatte sich getroffen, um einige Problembereiche im Ort unter die Lupe zu nehmen und sich über den Sachstand verschiedener Projekte zu informieren. In der letzten Sitzung des Gemeinderates erstattete Bürgermeisterin Anja Seufert nun Bericht über das Ergebnis der Zusammenkunft. Dabei hatte sich das Gremium zufrieden mit den Arbeiten am Wasserwerk gezeigt, das nun um eine Wasserkammer erweitert wurde. Auch die Sanierung des Rohrkellers ist abgeschlossen. Wasserwart Roland Ortloff führte die Neuerungen vor. Jetzt muss nur noch die alte Wasserkammer und eine neue Chlordosierungsanlage eingebaut werden.

Der Bastheimer St. Johannesverein als Träger des örtlichen Kindergartens und des Schülerhortes möchte die Hochsprungmatte, die auf dem Kinderspielplatz neben der Schule als Spielgerät genutzt wird, mit einem Sonnensegel beschatten. Prinzipiell hatten die Bauausschussmitglieder dagegen nichts einzuwenden. Problematisch sahen sie allerdings die Lagerung auf Paletten an. Die Gemeinderatsmitglieder fürchteten eine mögliche Gefährdung spielender Kinder. Vor einer Entscheidung soll daher von einem Fachmann die Sicherheit der Matte und ihre Lagerung geprüft werden.

Arbeit für den Bauhof

Arbeit für den Bauhof gibt es in der verlängerten Kirchgasse. Dort soll ein Betonriegel dafür sorgen, dass die dortigen Randsteine nicht ständig beschädigt werden. Gleich sieben neue Kunststofffenster erhält der neue Bauhof. Zwei wurden bei den diesjährigen Faschingsveranstaltungen beschädigt. Die anderen sind so marode, dass sie ausgetauscht werden müssen.

Am westlichen Ortsrand von Geckenau werden im Herbst Oberflächenentwässerungsarbeiten ausgeführt, um Hochwassergefahren für die dortigen Anwesen auszuschließen. Eine Ausweisung als Spielstraße sah der Bauausschuss als Lösung für mögliche Unfallgefahren im Bereich des Zugangs zum Spielplatz in Rödles an. Doch dem stehen rechtliche Zwänge entgegen, die mit der Spielstraßenausweisung auch einen entsprechenden Umbau der Straße zur Entschleunigung der Fahrzeuge verlangen. Daher sollen nun versetzt aufgestellte Gabionen dafür sorgen, dass Kinder nicht plötzlich auf den angrenzenden Lebenhaner Weg laufen.

Einheitliche Betreuung der EDV

Die EDV und IT der Kommunen im Landkreis soll künftig einheitlich betreut und gepflegt werden. Wie die Aufgabe gemeinsam geschultert werden kann, soll die Firma Rödl & Partner ermitteln und das passende Konzept dafür schneidern. Der entsprechende Zweckvereinbarung stimmte der Gemeinderat zu. Für die Beratungsleistungen wird die Gemeinde mit rund 2.500 Euro in die Tasche greifen müssen.

Eine Absage erteilten die Ratsmitglieder dem Gedanken, mit Hilfe eines aktuellen Förderprogrammes eine E-Ladestation am künftigen Dorfladen zu installieren. Die Nachfrage sei noch zu gering, so die  Bürgervertreter. Auch im Bauhof haben E-Fahrzeuge aktuell noch schlechte Karten. Bedenken hinsichtlich der Haltbarkeit des Akkus vor allem in den Wintermonaten angesichts des weitläufigen Straßennetzes in der Großgemeinde führten schließlich dazu, dass man am liebsten doch wieder einen Piaggio-Kipper anschaffen möchte. Der sei zwar nicht gerade ein Kraftprotz, dafür aber vielseitig und besonders in den Friedhöfen gut einsetzbar ist. Die beiden Bauanträge zum Umbau einer Scheune in Wohnraum im Ortsteil Unterwaldbehrungen und zur Umnutzung einer Garage in eine Wohnung im Baugebiet „Simonshöfer Berg“ von Reyersbach wurden befürwortet.