Stockheim

Stockheim: Martin Link strebt seine dritte Amtsperiode an

Martin Link möchte noch eine dritte Legislaturperiode als Bürgermeister von Stockheim anhängen.

Bürgermeister Martin Link möchte bei der Kommunalwahl im März kommenden Jahres noch einmal antreten. Für eine dritte Amtsperiode gab es denn auch einhellige Zustimmung bei der gemeinsamen Aufstellungsversammlung der Wählergemeinschaft Stockheim (WGS) und der Bürgerlichen Wählergemeinschaft Stockheim (BWG). In diesem Zuge wurden auch 14 Bewerber für den Gemeinderat nominiert. Der ehemalige Gemeinderat Bernd Ullrich hatte auf Wunsch der beiden Wählergruppen die Leitung der Versammlung übernommen, zu der 68 wahlberechtigte Bürger im Saal der „Dorfschänke“ erschienen waren.

Martin Link blickte zunächst auf die vergangenen fünfeinhalb Jahre Gemeinderatsarbeit zurück. Er dankte den im Ratsgremium vertretenen Mitgliedern der beiden Wählergruppen für ihren Einsatz für Stockheim und seine Bürger. „Ein Bürgermeister alleine bewegt nichts, gute Gemeindepolitik ist Teamwork.“ Man habe in der sich zum Ende neigenden Legislaturperiode viel für die Gemeinde erreicht, verwies Link auf eine lange Liste an Maßnahmen, darunter die Teilsanierung des Amtshauses, den neu geschaffenen Dorfplatz an der Stelle des früheren Kemmeranwesens und die Erschließung des Neubaugebiets. 

Gemeinde ist 2020 schuldenfrei

Über drei Millionen Euro habe man laut Link in den letzten Jahren investiert, wobei rund  1,4 Millionen Euro an staatlichen Fördergeldern gewährt worden seien. Trotz der zahlreichen Investitionen verfüge die Gemeinde über Rücklagen in Höhe von rund 800 000 Euro, das seien in etwa noch genauso so viel, wie bei Links Amtsantritt im Jahr 2008. Ende 2020 dürfte die Gemeinde sogar schuldenfrei sein, was Link als Beleg für den sorgsamen Umgang mit den Gemeindefinanzen wertete.

Aktuell stehen die Renaturierung von Teilen des ehemaligen Rothauptgeländes und der Wiederaufbau des ausgebrannten Pfarrhauses auf der Agenda. Hier kann die Gemeinde auf staatliche Förderungen hoffen, nicht zuletzt über das Städtebauförderungsprogramm. Dass Stockheim darauf Zugriff bekommt, sei der Mitgliedschaft in der Streutalallianz zu verdanken, hob Link den Stellenwert des kommunalen Zusammenschlusses hervor.

24 Jahre in der Kommunalpolitik

Die enorme Unterstützung und die Liebe zu seiner Heimatgemeinde seien für ihn Antriebsfeder, sich noch einmal zur Wahl zu stellen, erklärte Link. „Mein Herz brennt nach 24 Jahren Kommunalpolitik immer noch wie am ersten Tag für Stockheim.“ Link setzt auf seine Erfahrung, die er in zwölf Jahren als Gemeinderat und fast ebenso langer Zeit als Bürgermeister erworben hat, ebenso auf sein Amt als Vorsitzender der Streutalallianz. Der 47-jährige Schreinermeister und Kaufmann will in der Zukunft eine Dorferneuerung anstoßen. Weitere Schwerpunkte in der künftigen Arbeit sieht Link darin, dem demografischen Wandel entgegenzuwirken und Stockheim weiter familienfreundlich zu entwickeln.

Sie gehen für die gemeinsame Liste von WGS und BWG bei der Wahl des Stockheimer Gemeinderates am 15.

Nachdem es keinen weiteren Vorschlag für das Bürgermeisteramt aus der Versammlung gab, konnte zur Abstimmung übergegangen werden. Das Votum fiel deutlich aus: Alle 68 stimmberechtigten Bürger stimmten bei der geheimen Wahl für Martin Link als Bürgermeisterkandidaten.

Die Kandidaten

Martin Link kandidiert auch für den Gemeinderat. Daneben haben sich 13 weitere Bewerber im Vorfeld der Versammlung gefunden. Gemäß den abgegebenen Stimmen führt Martin Link die Liste an. Auf den weiteren Plätzen folgen: 2. Ludwig Streit, 3. Otto Müller, 4. Andreas Balling, 5. Bettina Benkert, 6. Andrea Heuring, 7. Thilo Schallenkammer, 8. Heiko Streit, 9. Volker Voit, 10. Michael Ludwig, 11. Christian Beck, 12. Ronald Streit, 13. Udo Diemer und 14. Stefan Werner. Auf den Plätzen 15 bis 24 werden die Bewerber der Plätze eins bis zehn noch einmal aufgeführt.