FUßBALL: KREISLIGA RHÖN

Burgwallbach I/Bad Neustadt verpasst die Revanche

Alexander Bühner (links) brachte den SV Burgwallbach/Bad Neustadt gegen den SV Riedenberg (rechts Philipp Dorn) zwar ...

Fußball

Kreisliga Rhön

 

SG Urspringen-Sondh./Rh. – FC Reichenbach 1:1  
Burgwallbach I/Bad Neustadt – SV Riedenberg 1:1  
FV Rannungen/Pfändh./Holz. – DJK Wülfershausen 1:0  
TSV Großbardorf II – TSV Steinach 1:3  
FC Bayern Fladungen – Spfr. Herbstadt 1:3  
FC Rottershausen – TSV Bad Königshofen 4:1  
FC Strahlungen – SG Oerlenbach/Ebenhausen 7:3  
SV Ramsthal – TSV Trappstadt abg.  

 

 

1. (1.) TSV Trappstadt 16 13 1 2 31 : 10 40  
2. (2.) TSV Großbardorf II 18 11 3 4 41 : 22 36  
3. (3.) SV Ramsthal 16 9 6 1 43 : 22 33  
4. (4.) SV Riedenberg 18 9 5 4 38 : 19 32  
5. (5.) FC Rottershausen 18 9 4 5 42 : 29 31  
6. (6.) FC Strahlungen 18 9 3 6 48 : 40 30  
7. (8.) FV Rannungen/Pfändh./Holz. 16 8 2 6 28 : 21 26  
8. (7.) Burgwallbach I/Bad Neustadt 17 7 4 6 25 : 24 25  
9. (9.) Spfr. Herbstadt 17 7 3 7 31 : 28 24  
10. (11.) TSV Steinach 18 5 5 8 33 : 34 20  
11. (10.) TSV Bad Königshofen 18 5 5 8 22 : 40 20  
12. (12.) FC Bayern Fladungen 18 3 5 10 23 : 37 14  
13. (15.) FC Reichenbach 18 2 8 8 20 : 37 14  
14. (13.) SG Oerlenbach/Ebenhausen 17 4 2 11 25 : 59 14  
15. (16.) SG Urspringen-Sondh./Rh. 17 3 4 10 22 : 34 13  
16. (14.) DJK Wülfershausen 18 3 4 11 34 : 50 13

 

SV Burgwallbach I/Bad Neustadt – SV Riedenberg 1:1 (1:0). Der SV Burgwallbach I/Bad Neustadt hat es verpasst, Revanche für die unglückliche 1:2-Niederlage im Hinspiel in Riedenberg zu nehmen. Im letzten Heimspiel von Trainer Alexander Leicht reichte es gegen den Bezirksliga-Absteiger aber immerhin zu einem 1:1-Unentschieden. „Das war heute sicherlich nicht unser bestes Saisonspiel, was aber auch an dem tiefen und sehr holprigen Hauptplatz lag“, sagte Leicht. Vielmehr waren die kämpferischen Qualitäten gefragt, sodass sich ein „sehr körperbetontes, aber gleichzeitig immer faires Spiel entwickelte.“ Die Führung in der ersten Halbzeit erarbeiteten sich die Hausherren durch ein leichtes Chancenplus. Nachdem Benedikt Floth den Ball gut durchgesteckt hatte, erzielte Alexander Bühner im zweiten Versuch kurz vor der Pause das 1:0. Nach dem Seitenwechsel konnten die Riedenberger durch Lukas Hergenröther dann aber schnell ausgleichen und kamen besser ins Spiel. „Am Ende war es ein offener Schlagabtausch, es gab aber keine großen Chancen mehr. Somit geht das 1:1 letztlich auch in Ordnung“, bilanzierte Leicht.

Da sich beide Teams zunächst schwer taten, aus dem Spiel heraus zu Torchancen zu kommen, wurde es vor allem bei Standardsituationen gefährlich. Bei zwei Freistößen der Gäste war aber jeweils Torhüter Yannic Borchardt auf dem Posten. Die größte Chance im ersten Durchgang besaßen aber die Gastgeber. Innenverteidiger Marin Wirsing setzte tief in der eigenen Hälfte zu einem Solo an und bediente dann Marcel Mölter, dessen Abschluss aus elf Metern aber zu unplatziert war. Besser machte es kurz vor der Pause Alexander Bühner aus einer ähnlicher Position.

Etwas aus dem Nichts fiel zu Beginn der zweiten Halbzeit der Ausgleichstreffer. Nach einem langen Ball, „der nicht gefährlich aussah“, waren sich ein Burgwallbacher Verteidiger und Keeper Yannic Borchardt uneinig. Da Borchardt beim Herauslaufen zudem wegrutschte ging der Ball an den Rücken des Riedenbergers Lukas Hergenröther und von dort ins Tor. Erst nach diesem kuriosen Treffer wurden die Riedenberger besser und hatten bei einer guten Kopfballchance nach einer Stunde die Chance, sogar in Führung zu gehen. Dass war es dann aber auch schon an Tormöglichkeiten, weil beide Teams in der Schlussphase die sich bietenden Konterchancen nicht gut genug ausspielten.

Tore: 1:0 Alexander Bühner (43.), 1:1 Lukas Hergenröther (54.). Gelb-Rot: Vincenz Schaab (85., Riedenberg).

SG Urspringen-Sondheim/Rhön – FC Reichenbach 1:1 (0:0). Nichts war es mit dem erhofften Befreiungsschlag der SG Urspringen-Sondheim/Rhön im Abstiegskampf. Eine Woche nach dem respektablen 3:3-Unentschieden gegen das Spitzenteam aus Ramsthal reichte es für die Rhöner im Kellerduell gegen den FC Reichenbach nur zu einem Punkt. Damit reichten die Urspringer die rote Laterne zwar an die DJK Wülfershausen weiter, dennoch bleiben sie weiterhin auf einem direkten Abstiegsplatz. „Das 1:1 ist ein gerechtes Ergebnis. Wir konnten bei weitem nicht an die gute Leistung aus dem letzten Heimspiel anknüpfen“, bilanzierte Hausherren-Sprecher Mike Schwabe. Er sah ein „ganz schwaches Kreisligaspiel“, in dem es nur wenige Torchancen gab. Eine davon nutzte Jannik Stäblein nach schöner Vorarbeit von Felix Umla zur 1:0-Führung der Hausherren (68.). Da die Gäste in der Schlussphase einen nach den neuen Regeln berechtigten Handelfmeter zugesprochen bekamen, den Julian Hergenröther sicher verwandelte, wurde es doch nichts mit dem angepeilten Heimerfolg.

„Man hat gesehen, dass es das Spiel zwischen dem Letzten und dem Vorletzten“, sprach Schwabe von einer niveauarmen Begegnung. So gab es auf beiden Seiten viele Fehlpässe und nur wenige gefährliche Torraumszenen. In der ersten Halbzeit gab es dann auch nur zwei kleinere Chancen der Hausherren. Pascal Nennstiels Schuss aus 16 Metern ging allerdings knapp vorbei und nach einer Freistoßflanke von Felix Umla verpassten gleich zwei SG-Spieler in der Mitte den Ball. Auch nach dem Seitenwechsel waren die Gastgeber dem Führungstreffer näher. Einen Freistoß von Markus Herbert konnte Gäste-Keeper Eric Reß jedoch parieren (60.) und ein Kopfball von Jannik Stäblein ging knapp über das Tor (65.).

Drei Minuten später machte er es dann aber besser und besorgte und erzielte aus kurzer Distanz das 1:0. Erst danach kamen die Reichenbacher besser in Spiel, schwächten sich nach der gelb-roten Karte für Simon Trägner (76., Meckern) aber selbst. Nachdem die Gäste dennoch ausgleichen konnten, hatten die Hausherren in der 90. Minute doch noch die große Chance auf den Sieg. Martin Felsburg scheiterte jedoch freistehend an Eric Reß.

Tore: 1:0 Jannik Stäblein (69.), 1:1 Julian Hergenröther (80., Handelfmeter). Gelb-Rot: Simon Trägner (76., Reichenbach).

FV Rannungen/Pfändhausen/Holzhausen – DJK Wülfershausen 1:0 (1:0). Vor 120 Zuschauern setzten sich auf dem schwer bespielbaren Nebenplatz in Rannungen, der kaum flüssige Ballstafetten zuließ, die Gastgeber durch einen frühen Treffer ihres Rechtsaußen Michael Röder durch und stürzten so die Gäste auf den letzten Tabellenplatz. Beide Kontrahenten hielten sich nicht lange mit Vorreden auf, versuchten aufgrund der widrigen Umstände in Führung zu gehen, was schließlich den Schützlingen von Klaus Seufert gelang. Dessen stark ersatzgeschwächtes Team brachte mit einem Diagonalball von dem zum Außenverteidiger umfunktionierten Angreifer Daniel Kraus Michael Röder in Ballbesitz, der zu einem Solo ansetzte. Er tanzte dabei seinen Gegenspieler André Englert aus, scheiterte aber zunächst am herausstürzenden Keeper Lukas Bier. Von diesem gelang die Kugel über Umwege unfreiweillig zu Röder zurück, der mit einem knallharten Schuss aus zehn Metern das 1:0 erzielte.

Das war dann schon der einzige Höhepunkt vor der Pause, denn weder die Platzherren noch die Schützlinge von Rudi Koob waren in der Lage, sich Hochkaräter zu erarbeiten. Das lag zum einen an der intensiven Zweikampfführung im Mittelfeld, zum anderen aber auch an der Doppelbewachung der jeweils einzigen Sturmspitzen. FV-Angreifer Peter Hahn bemühte sich in Abwesenheit seines Sturmpartners Fabian Erhard genauso vergeblich wie Patrick Warmuth auf der Gegenseite.

Im zweiten Durchgang zogen sich die Platzherren zum Unmut ihres Coaches sehr weit in die eigene Hälfte zurück. Die Wülfershausener, die jetzt Ronny Roggatz aufs Feld schickten, drückten aufs Tempo, doch ihre Außenstürmer Björn Will und Julian Gensler brachten das Leder nur selten in die Gefahrenzone. Gefährlich wurde es letztlich nur bei Standards. So köpfte beispielsweise FV-Kapitän Dominik Gehrig, bester Akteur bei der Heimelf, nach einer Ecke knapp vorbei. In der Nachspielzeit riss DJK-Keeper Lukas Bier bei einem strammen Schuss von Peter Hahn gerade noch rechtzeitig die Hände nach oben.

Tor: 1:0 Michael Röder (13.).

TSV Großbardorf II – TSV Steinach 1:3 (1:0). Der TSV Großbardorf II bekommt keine Konstanz in seine Leistungen und Ergebnisse. Eine Woche nach dem ungefährdeten 5:1-Triumph gegen den FC Strahlungen setzte es für die Mannschaft von Markus Bach eine unerwartete 1:3-Schlappe gegen den TSV Steinach. „Das war von uns insgesamt zu wenig“, sagte der Großbardorfer Nico Kirchner. Der hatte die Grabfeld-Gallier in einer ersten Halbzeit mit „beiderseits wenigen Torchancen“ einen „Tick besser“ gesehen. Bei der ersten klaren Torgelegenheit glückte Filip Lijesnic direkt die Führung (41.). Nach dem Seitenwechsel wussten sich die Gäste zu steigern. „Sie waren uns dann kämpferisch überlegen“, sagte Kirchner. Dem Ausgleich durch Maximilian Hein ließ der Ex-Großbardorfer Aaron Friedel die Führung für Steinach folgen. Die beste Gelegenheit zum Ausgleich hatte Benjamin Diemer, dessen Freistoß auf die Latte klatschte. Michael Voll machte schließlich den Deckel drauf.

Als sehenswert kennzeichnete Nico Kirchner insbesondere das 1:2. Aaron Friedel knallte den Ball genau ins Dreieck. „Ein schönes Tor“, musste Kirchner eingestehen, „ich weiß aber nicht, ob er den Ball immer so trifft“. Den Steinachern war es egal, sie zeigten sich vor dem Tor kaltschnäuzig. Im Prinzip hätten die Gäste ihre drei nennenswerten Chancen clever genutzt. Wobei Michael Voll bei seinem Treffer von der gütigen Mithilfe der Großbardorfer Hintermannschaft profitierte. „Das war ein kapitaler Fehler von uns“, urteilte Nico Kirchner und schloss: „Aufgrund der zweiten Halbzeit hat Steinach verdient gewonnen.“

Tore: 1:0 Filip Lijesnic (41.), 1:1 Maximilian Hein (55.), 1:2 Aaron Friedel (58.), 1:3 Michael Voll (84.).

FC Strahlungen – SG Oerlenbach/Ebenhausen 7:3 (1:2). Spiele mit Beteiligung des FC Strahlungen garantieren in dieser Saison Spektakel und viele Tore. Nachdem die Strahlunger bereits vor zwei Wochen beim 3:3-Unentschieden gegen den TSV Steinach (nach 0:3-Rückstand) ein Wechselbad der Gefühle erlebten, war auch gegen die SG Oerlenbach/Ebenhausen an der Fridritter Straße wieder jede Menge los. Nach dem frühen 1:0 durch Manuel Hein schien für den FC alles nach Plan zu laufen, doch die Gäste drehten die Partie und lagen zur Pause etwas überraschend mit 2:1 in Führung. Nach dem Seitenwechsel überschlugen sich dann zunächst die Ereignisse. Innerhalb von zwei Minuten holten sich die Hausherren die Führung zurück, um nach einer Stunde erneut den Ausgleich zu kassieren. „Erst mit 4:3 ist bei uns der Knoten geplatzt. Wir haben dann weniger Fehler gemacht und am Ende auch verdient gewonnen. Allerdings ist der Sieg etwas zu hoch ausgefallen, Oerlenbach/Ebenhausen war keinesfalls vier Tore schlechter“, bilanzierte Hausherren-Sprecher Bernhard Nöth.

„Wir sind gut ins Spiel gekommen“, sah Nöth einen vielversprechenden Start der Gastgeber. Bereits vor dem 1:0 hatte Tim Krais die große Chance zur Führung, er scheiterte allerdings an Gäste-Keeper Daniel Dees. Besser machte es kurze Zeit später Manuel Hein, der nach einem Pfostenschuss von Tim Krais den Ball nur noch ins leere Tor schießen musste. „Danach haben wir durch einfache Fehler die Gäste aber wieder aufgebaut“, kritisierte Nöth. Lukas Hein foulte SG-Spielertrainer Thorsten Büttner im 16er und Frank Schmitt verwandelte den fälligen Foulelfmeter zum 1:1 (23.). Zehn Minuten vor der Pause hatten die Gäste nach einem schön herausgespielten Tor das Spiel sogar gedreht.

Die Strahlunger zeigten aber Moral und machten nach der Pause gleich ordentlich Druck. Der Lohn waren die beiden Treffer von Markus Neder und Noah Braun zur neuerlichen Führung des FC. Doch Oerlenbach/Ebenhausen schlug noch einmal zurück. Einen berechtigten Handelfmeter verwandelte Frank Schmitt zum 3:3. Den besseren Schlussspurt hatten dann aber die Gastgeber, die weiter den Vorwärtsgang einlegten und gierig auf Tore waren. Das schönste der weiteren vier Treffer war das 6:3, das Manuel Hein mit einem herrlichen Schuss aus 25 Metern in den Winkel erzielte.

Tore: 1:0 Manuel Hein (13.), 1:1 Frank Schmitt (23., Foulelfmeter), 1:2 Joachim Hofmann (35.), 2:2 Markus Neder (47.), 3:2 Noah Braun (48.), 3:3 Frank Schmitt (59., Handelfmeter), 4:3 Christoph Kriener (69.), 5:3 Dominik Beck (75.), 6:3 Manuel Hein (90.), 7:3 Dominik Beck (90. + 3).

FC Fladungen – Sportfreunde Herbstadt 1:3 (1:2). Der FC Fladungen sehnt die Winterpause herbei. Nach der 1:3-Heimniederlage gegen die Sportfreunde Herbstadt wartet die Mannschaft von Trainer Matthias Stumpf seit nunmehr acht Spielen auf einen Sieg. Die Herbstädter bestachen in Fladungen hingegen mit ihrer eiskalten Chancenverwertung und bauten ihr Poster auf die Abstiegszone auf zehn Punkte aus. „Wir haben momentan einfach das Pech an den Füßen kleben. Die Herbstädter waren cleverer als wir und haben dank ihrer guten Einzelspieler letztlich verdient gewonnen“, bilanzierte FC-Sprecher Matthias Panten. Dabei hatten die Fladunger den besseren Start erwischt und in den ersten 20 Minuten gleich mehrere gute Möglichkeiten, in Führung gingen aber die Gäste. Nachdem Ludwig Lang postwendend der Ausgleich gelungen war, nutzten die Herbstädter durch Julian Ankenbrand auch ihre zweite Chance und gingen mit einer 2:1-Führung in die Kabine. Die Gastgeber probierten zwar im zweiten Durchgang noch einmal alles, schafften die Wende aber nicht mehr.

Wer vorne seine Chancen nicht nutzt, der wird hinten bestraft. Dieser Spruch bewahrheitete sich auch in Fladungen. „Aus den vier guten Möglichkeiten in den ersten 20 Minuten müssen wir einfach ein Tor machen. Da fehlt uns die Kaltschnäuzigkeit“, kritisierte Panten. So vergab allein Torjäger Christoph Goldbach zwei große Chancen und auch Jannik Weiß hatte das 1:0 auf dem Fuß. Das fiel nach einem Fladunger Ballverlust durch einen Treffer von Marco Lurz stattdessen auf der anderen Seite. Die Hausherren zeigten sich aber nicht geschockt und glichen im direkten Gegenzug aus. Ein langer Ball erreichte Goldbach, der in den Rückraum auf Jannik Weiß passte. Dessen Schuss ging zwar an den Pfosten, doch den Abpraller drückte Ludwig Lang über die Linie. Eine Standardsituation bescherte den Herbstädtern dann die erneute Führung. Ein Freistoß aus dem Halbfeld köpfte Julian Ankenbrand aus fünf Metern ein. „Wir haben in der zweiten Halbzeit, in der es viele Nickligkeiten gab, noch einmal alles probiert, gute Chancen gab es aber nicht mehr“, sah es Panten. Zu allem Überfluss sah fünf Minuten vor dem Ende der FC'ler Marcel Kümmeth nach einer Notbremse auch noch die rote Karte.

Tore: 0:1 Marco Lurz (25.), 1:1 Ludwig Lang (26.), 1:2 Julian Ankenbrand (45.), 1:3 Dominik Firnschild (90. + 2). Rot: Marcel Kümmeth (84., Fladungen, Notbremse).

FC Rottershausen – TSV Bad Königshofen 4:1 (2:1). Nach sechs Spielen ohne Niederlage musste der TSV Bad Königshofen beim starken Aufsteiger in Rottershausen wieder einmal alle drei Punkte abgeben. Bereits nach zwei Minuten bot sich Fabio Erhard die erste Chance, die Hausherren in Führung zu bringen. Der junge Stürmer ließ die Möglichkeit aber ungenutzt. Wenig später bediente er aber mit einem weiten Diagonalball Frank Seufert mustergültig. Dieser nahm den Ball gekonnt an und schob ins lange Eck zum 1:0. Der FC blieb die spielbestimmende Mannschaft und erhöhte durch einen Kopfballtreffer von Maximilian Seufert nach einer Viertelstunde auf 2:0. Die Gäste nutzten ihren einzigen vielversprechenden Angriff in Hälfte eins zum Anschluss, als die FC-Abwehr eine Flanke unterschätzte und Patrice Wüscher am langen Pfosten Danke sagte.

Auch in der zweiten Halbzeit vergaben die Gastgeber zunächst einige Chancen, ehe Julian Göller zum 3:1 abstaubte. Zuvor hatte Gäste-Keeper Philipp Schleelein eine scharfe Flanke von Frank Seufert nicht festhalten können. Von Bad Königshofen war weiterhin nicht viel zu sehen. Die letzten Zweifel am FC-Sieg beseitigte in der Schlussphase abermals Göller. Der starke Fabio Erhard legte vor dem Tor quer und der Doppeltorschütze musste nur noch einschieben. „Wir waren klar überlegen und haben auch in der Höhe verdient gewonnen. Auch wenn wir in der zweiten Halbzeit einen Gang zurückgeschaltet haben und unsere Chance besser hätten nutzen können“, resümierte FC-Sprecher Jörg Wetterich.

Tore: 1:0 Frank Seufert (9.), 2:0 Maximilian Seufert (14.), 2:1 Patrice Wüscher (20.), 3:1, 4:1 Julian Göller (55., 82.). (fka, dr, ba, szkg)