Wien (dpa)

Anspruchsvolle EHF-Pokal-Gruppen für Handball-Bundesligisten

Die deutschen Handball-Bundesligisten haben für die Gruppenphase des EHF-Pokals anspruchsvolle Gegner zugelost bekommen.

Füchse Berlin
Die Füchse Berlin starten wieder im EHF-Pokal.

Die Füchse Berlin, die am 23. und 24. Mai 2020 zum dritten Mal die Endrunde ausrichten, treffen in der Gruppe D auf das französische Team von PAUC Handball aus Aix en Provence, KC Tatabanya aus Ungarn und BM Logroño aus Spanien. Das ergab die Auslosung bei der Europäischen Handball-Föderation in Wien.

In Gruppe A trifft die MT Melsungen auf Bjerringbro-Silkeborg (Dänemark), Gwardia Opole (Polen) und Benfica Lissabon (Portugal). Die Rhein-Neckar Löwen spielen in Gruppe B gegen USAM Nimes (Frankreich), Liberbank Cuenca (Spanien) und TTH Holstebro (Dänemark). Der SC Magdeburg muss sich in Gruppe C mit HBC Nantes (Frankreich), Gorenje Velenje (Slowenien) und Ademar Leon (Spanien) auseinandersetzen.

Sollten die Füchse zu den Gruppensiegern oder den drei besten Zweiten gehören, ziehen sie direkt in die Endrunde in der heimischen Max-Schmeling-Halle ein. In diesem Fall scheidet der schlechteste Zweite aus, und es gibt nur drei Viertelfinals.

In den vergangenen 16 Jahren stellte die Bundesliga 15 mal den Sieger. Insgesamt haben deutsche Clubs seit 1994 21 mal gewonnen. Titelverteidiger THW Kiel geht in dieser Spielzeit allerdings wieder in der Champions League an den Start.