Bad Neustadt

Berlin: Weihnachtsbaum der Lebenshilfe feierlich übergeben

In einem feierlichen Rahmen fand die offizielle Übergabe des Weihnachtsbaumes an Abgeordnete des Bundestages durch ...

Zu Beginn der Adventszeit bekommen die Abgeordneten im deutschen Bundestag jedes Jahr einen prachtvoll geschmückten Weihnachtsbaum von der Bundesvereinigung der Lebenshilfe als Dank für das Engagement zur gesellschaftlichen Teilhabe aller Menschen. In diesem Jahr durfte die Lebenshilfe Rhön-Grabfeld auf Empfehlung von Staatsministerin Dorothee Bär, MdB den Weihnachtsschmuck dafür basteln und den Baum in Berlin übergeben.

In einer feierlichen Stunde - musikalisch begleitet durch den Chor der Lebenshilfe - wurde der Weihnachtsbaum am Freitagvormittag von der Bundesvorsitzenden Ulla Schmidt, MdB und der Lebenshilfe Rhön-Grabfeld dem Bundestag übergeben. Viele Abgeordnete, Minister und Fraktionsvorsitzende waren dabei und würdigten die Arbeit der Lebenshilfe.

Viele Erinnerungsfotos

Anschließend wurde der feierliche Schmuck bewundert, viele Erinnerungsfotos gemacht und Stollen aus dem Erzgebirge verköstigt. Annette Scheuring, die Wohnstättenleitung in Unterweißenbrunn, wurde in diesem feierlichen Rahmen für ihre langjährige und engagierte Arbeit mit der Ehrennadel ausgezeichnet.

Fast 400 Weihnachtsanhänger wurden von Bewohnern der Wohnstätten aus Rhön-Grabfeld gebastelt. Darunter waren Engel aus Gebetsbüchern, Engel mit echter Rhöner Schafswolle und weitere tolle Anhänger, die in den fränkischen Farben und nun in der Adventszeit im Paul-Löbe-Haus erstrahlen.

Inklusion an jedem Ort leben

„Ich bin wahnsinnig stolz auf die fleißigen Helfer und freue mich, dass so viele von ihnen die lange Reise nach Berlin auf sich genommen haben. Es ist toll, die strahlenden Gesichter zu sehen, wenn sie ihren handgemachten Schmuck an dem Christbaum im Bundestag sehen. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich ihnen diese Reise ermöglichen konnte und bin mir sicher, dass sie viele Eindrücke mit nach Hause bringen werden.“, so Dorothee Bär in einer diesbezüglichen Pressemitteilung der Abgeordneten. „Inklusion muss zu jeder Zeit und an jedem Ort gelebt werden, denn jeder Mensch ist einzigartig und hat ein Recht auf Gleichbehandlung. Dafür setzen wir uns ein und geben den Rahmen mit Gesetzen wie dem Behindertengleichstellungsgesetz vor. Der Leitsatz „Es ist normal, verschieden zu sein“, der auch von Vizepräsidentin Claudia Roth mehrmals zitiert wurde, trifft mehr als zu und muss tagtäglich gelebt werden.“