TISCHTENNIS:

Der große Traum von Berlin

Die Tischtennis-Jungenmannschaft des Gymnasium Bad Königshofen gewinnen bei der nordbayerischen Meisterschaft.

Zum vierten Mal sicherte sich die Tischtennis-Jungenmannschaft des Bad Königshöfer Gymnasiums das Ticket für das Bayern-Finale beim Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“. Nachdem die Gymnasiasten der Klassen 5-7 vor vier Jahren in der AK IV als bayerischer Meister aus Altersgründen nicht nach Berlin zum Bundesfinale fahren durften, erfüllten sich die Nachwuchstalente im darauffolgenden Jahr in der AK III ihren großen Traum: Eine Fahrt nach Berlin, um sich zwei Tage lang mit den besten Tischtennis-Mannschaften der Schulen in ganz Deutschland zu messen. Eine erneute Teilnahme an den deutschen Meisterschaften 2019 verspielten sie allerdings im letzten Schuljahr, als sie im Landesfinale am Gymnasium Erding scheiterten.

Umso motivierter sind die jungen Tischtennisspieler in diesem Jahr, in welchem sie als Acht- bzw. Zehntklässler mittlerweile in der höchsten Altersklasse, der AK II, antreten müssen. Im bisherigen Wettbewerb überzeugten die sieben Spieler mit einer tollen Leistung: In keinem der sechs Spiele auf Bezirks- und nordbayerischer Ebene gaben sie mehr als ein Spiel ab. Nach den Siegen gegen Kronach und Neutraubling hatte auch der schärfste Rivale im Kampf um die Qualifikation für das Landesfinale, das Hardenberg-Gymnasium Fürth, trotz Heimvorteil keine Chance. Lediglich Gabriel Erhard musste sich an Position vier geschlagen geben, alle anderen Spiele gingen an die Grabfelder.

Im Bayerischen Finale, das am 5. März in Hiltpoltstein stattfinden wird, wartet nun die beste Schulmannschaft aus Südbayern, das Gymnasium München Nord, das als Sportgymnasium von dem dort ansässigen Tischtennis-Internat profitiert. Im Klartext heißt das: Die Bad Königshöfer stehen vor einer schier unlösbaren Aufgabe gegen ein Team, das aus den besten bayerischen Nachwuchsspielern besteht. Alle sieben Akteure sind dabei auf dem Niveau der drei Bad Königshöfer Spitzenspieler. Dennoch sieht Betreuerin Nina Kühlwein-Tüchert eine Außenseiterchance, das große Ziel Berlin doch noch einmal zu erreichen. (rd)